FCOP2b - FC Adliswil 2 1:3 (1:1)
Sportplatz Neudorf, 40 Zuschauer, gute Platzverhältnisse, gute Schirileistung

Aufstellung: Buchi (Valium), Tante Berti, J. Lö, Isch, Helmi, Billy, Chueh, Porno-Mänf, Bumä, Chancentod, Bird

Torfolge: 1:0 Bird (Chueh), 1:1, 1:2, 1:3

Mit grossen Erwartungen und einem Gepäck von 3 Siegen hintereinander stiegen wir in das Spiel gegen den FC Adliswil, in der Hoffnung, den vierten Sieg ensuite zu ergattern, doch leider machte uns der Gegner und wir uns selber einen Strich durch die Rechnung. Mit dem letzten Aufgebot, 9 gesunden Spielern, 2 angeschlagene, einem Ersatztorhüter als Feldspieler gedacht und unserem Trainer auf der Auswechselbank gingen wir in das Spiel.

Von Anfang an zeigten wir auf dem Platz, wer hier das Sagen hatte. Wir drückten den Gegner in deren Platzhälfte und spielten auf ein Tor. Nach bereits 10 Minuten gelang uns dann auch der verdiente Führungstreffer. Chueh legte auf Bird auf und dieser umkurvte im 16er einige Gegenspieler und liess dem herausstürmenden Torhüter ebenfalls keine Chance und setzte den Ball zum 1:0 in die Maschen. Die Führung war mehr als verdient, drückten wir in den nachfolgenden Minuten doch noch mehr aufs Tempo, doch ein weiterer Treffer wollte uns leider nicht gelingen.

Darauffolgend plätscherte das Spiel mehr oder weniger dahin. Der Gegner drang 2-3 Mal in unsere Platzhälfte und nur durch einen harmlosen Flankenball, welcher Buechi nicht festhalten konnte, kamen die Gäste zur ersten richtigen Chance, doch dem Stürmer versagten die nerven oder er war zu überrascht, dass der Ball auf einmal vor Ihm lag und drosch den Ball aus 4 Metern an den Pfosten. Dies weckte uns wieder und wir spielten wieder weiter auf ein Tor und erspielten uns Chancen um Chancen, doch leider gingen wir zu fahrlässig damit um und so kam es wie es kommen musste. Mit dem letzten Angriff vor der Pause und dem einzig richtigen der Gäste gelang Ihnen auf glückliche Art und Weise der 1:1 Augleich.

In der Pause kam es dann zum Eklat. Buechi rannte wutentbrannt davon und wollte nicht mehr weiterspielen. Daraufhin mussten wir unseren Ersatztorhüter, welcher vermutlich immer noch einige Promille im Kopf hatte, ins Tor stellen. Auswechslungen konnten wir auch keine mehr vornehmen, womit die beiden angeschlagenen Spieler Isch und Bumä durchspielen mussten.

Das Spiel begann ausgeglichener, wog auf und ab. Warum wir nicht mehr unser Spiel aufziehen konnten wusste auch niemand so genau, konnten doch auch viele Spieler nicht mehr an die Leistung der ersten Halbzeit oder an die Spiele zuvor anknüpfen und so sah man bereits mit der ersten Chance, als unser Torhüter daneben griff, welches Unheil auf uns zukommen könnte.

Der Gegner spielte noch härter auf den Mann als in der ersten Halbzeit. Kein einziges Mal trafen sie regulär den Ball, nein, immer zuerst den Mann und erst dann den Ball. Vielleicht wurden wir zu fest eingeschüchtert oder uns verliess die Hoffnung aufgrund des Torhütertausches. Auf jedenfall gingen die Adliswiler mit fortlaufender Spielzeit dann 1:2 in Führung. Darauf antworteten wir mit heftigen und wütenden Angriffen, doch auch jetzt konnten die besten Chancen nicht verwertet werden.

Mitte der zweiten Halbzeit musste sich dann auch der erste Gegner nach einem groben Foul mit einer gelb/roten Karte unter die Dusche verabschieden. Als es dann sogar soweit kam, dass uns ein Elfmeter zugesprochen wurde, schien das Spiel zu eskalieren. Der FC Adliswil, insbesondere deren Captain hatte sich kaum noch unter Kontrolle. bei einem anderen Schiedsrichter, der ansonsten sehr gut Pfiff, wäre der verbal fast ausrastende Captain schon lange unter die Dusche verabschiedet worden, aber in dieser hektischen Phase übernahm dies ein Mitspieler dessen und beleidigte den Schiedsrichter derat böse, dass dieser nach seiner Einwechslung lediglich max. 10 Minuten auf dem Feld verbrach, denn in dieser Szene wurde er sogleich mit einer roten Karte des Feldes verwiesen.

Leider brachte uns diese Szene aber auch zur nötigen Ruhe, denn der schwach geschossenen Elfmeter von Helmi wurde vom Torhüter pariert und auch in der Folge brachten wir nichts mehr zusammen. Die Chancen wurden teils kläglich vergeben, dass Visier war nicht richtig eingestellt oder die noch härtere Gangart des Gegners (Schlugen oder versuchten nachzuschlagen, obwohl wir bereits an Ihnen vorbei waren) machte uns zu schaffen.

Mit dem letzten Entlastungsangriff der Gäste gelang Ihnen dann sogar das siegbringende 1:3. Wir schickten Mann und Maus nach vorne und verteidigten nur noch sporadisch. Helmi schnappte sich bei diesem Angriff den Ball herrlich, aber anstatt eines an den Ball zu hauen, legte er diesen seinem Gegenspieler praktisch wieder vor die Füsse, worauf er keine grosse Mühe mehr hatte, denn Ball in die Maschen zu hauen.

Das Spiel war gelaufen und wir mussten uns anschliessend selber an der Nase nehmen, dieses Spiel nicht gewonnen zu haben. Zu fahrlässig gingen wir mit den vorhandenen Chancen um, mussten wir doch zur Halbzeit mindestens mit 3:1 führen. Den verschossenen Elfmeter in der zweiten Halbzeit hätte uns vielleicht noch mehr auftrieb gegeben, denn der Gegner war doch sehr von der Rolle mit dieser Szene und dann wäre vielleicht auch noch was drin gelegen, aber eben, so ist es nun halt mal, wir verloren im sechsten Spiel zum zweiten Mal und müssen nun wieder weiter nach vorne schauen. Die nächsten drei Gegner werden sicherlich nicht einfacher, aber wir müssen wieder an uns glauben, jeder für den anderen fighten und kämpfen und dann liegt auch hier was drin.

   

TOP




Leibchensponsor


Mannschaftslokal